Unsere Patenkinder

Briefe von unseren Patenkindern.

Phillip Lubega

Informationen aus Uganda

Liebe Paten,

unser Sozialarbeiter Noah hat mir bereits im Dezember einen Bericht über die Weihnachtsfreizeit unserer Patenkinder geschickt, den ich Ihnen gern weiterleiten möchte. Neben allem „Theoretischen“ kam natürlich auch Bewegung, Singen, Tanzen, Theaterspielen, Beten, Sportspiele und ganz viel Spaß und Lachen der Kinder, Jugendlichen und erwachsenen Mitarbeiter nicht zu kurz! Auf der Freizeit helfen auch immer etliche ehemaligen Patenkinder mit, die durch ihren Werdegang natürlich die besten Vorbilder für unsere „aktuellen“ kleinen und großen Patenkinder sind. Selbstverständlich sind auch die Berufsschul-Patenkinder mit dabei!

Noah berichtet: Kindern fehlt es an den grundlegenden Dingen des Lebens, und sie leben in einer Welt der Ungewissheit, die sie beunruhigenden Situationen aussetzt. Aus Berichten von Schulen und Heimen geht hervor, dass die Konzentrationsfähigkeit und die akademischen Leistungen einiger Schüler in solchen schwierigen Lebenssituationen allmählich abnehmen. Aufzeichnungen haben gezeigt, dass Trauerfälle, der Verlust von Familienbesitz, die Trennung der Eltern, Alleinerziehung, unzureichende Versorgung mit schulischen und anderen sozialen Bedürfnissen zu den am häufigsten auftretenden psychischen Herausforderungen gehören. Einige Kinder sind aus Angst vor schlechten Leistungen ebenfalls stark belastet. Die Auswirkungen der oben genannten Herausforderungen sind u. a. eine schlechte persönliche Entscheidungsfindung, eingefrorene Fähigkeiten, sich Ziele für die Zukunft zu setzen, sozialer Rückzug, psychische und physische Unfähigkeit und Behinderungen.

Es ist daher ratsam, jungen Menschen dabei zu helfen, die Ursachen von Depressionen zu erkennen, zu vermeiden (Prävention), zu kontrollieren und zu bewältigen. Geschieht dies nicht, werden sie jeder Botschaft von Gleichaltrigen, Medien und dergleichen folgen. Infolgedessen wird ihre Zukunft gefährdet sein.

Aus diesem Grund haben wir die diesjährige Konferenz unter ein Motto gestellt, das aus Matthäus 6,10 stammt: „Dein Wille geschehe“, was aus dem Vaterunser-Gebet entnommen ist.

Mit diesem Thema wollten wir uns mit psychischer Gesundheit und Depression befassen. Wir wollten die Kinder darin bestärken, dass sie bei dem, was sie tun können:

 Mit Gott beginnen (Gottes Antwort im Glauben und Gebet suchen)

 Mit Gott gehen (Gott in den Mittelpunkt stellen)

 Tun wie Gott (Freundlichkeit, Einfühlungsvermögen, Großzügigkeit gegenüber anderen)

Die Hauptziele dieser Konferenz waren:

i.          Stärkung der Widerstandsfähigkeit von Kindern gegenüber sozialen, wirtschaftlichen und schulischen Herausforderungen in ihren Familien und Schulen.

ii.        Unterstützung der MIFA-Kinder, damit sie die richtigen Entscheidungen für ihre Zukunft treffen können.

iii.       Ihnen zu helfen, Gottes Willen in den aktuellen Herausforderungen des Lebens zu erkennen.

Zur Vorbereitung auf die Freizeit für alle Mitarbeiter gab es unter der Leitung eines Teams von Strong Minds Uganda für die MIFA-Mitarbeiter und Freiwilligen  einen eintägigen Workshop in den MIFA-Büros am 3. Dezember. Strong Minds Uganda wurde aufgrund ihrer großen Erfahrung im Umgang mit Depressionen und psychischer Gesundheit bei Jugendlichen ausgewählt. Die 21 Teilnehmer setzten sich mit dem Konzept der psychischen Gesundheit und der Depression auseinander und schöpften dabei aus den Erfahrungen unserer eigenen Arbeit. Dies half den Teilnehmern, das Thema und die Thematik der MIFA-Arbeit zu erkennen.

Die jährliche Freizeit fand von Dienstag, dem 9. bis Freitag, dem 13. Dezember 2024 zum ersten Mal in der Wampeewo Ntakke Senior School statt.

Teilnehmerzahl: 481 Patenkinder nahmen daran teil, 19 von ihnen konnten nur zeitweise teilnehmen, weil sie noch an ihren Abschlussprüfungen arbeiteten oder im Praktikum waren.

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